Hermine Haselböck - kurze Biographie

 

Die österreichische Mezzosopranistin studierte an den Musikhochschulen in Wien und Detmold.

Ihre internationale Tätigkeit als Lied- und Konzertsängerin führte sie in die 

Carnegie Hall - NY, das Wiener Konzerthaus, den Musikverein Wien, das Mozarteum Salzburg, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom, das Gewandhaus Leipzig, die Philharmonie im Gasteig München, die Frauenkirche Dresden und das Teatro San Carlo. 

Zu ihren wichtigsten Opernrollen gehören Dorabella (Cosi fan tutte - Concertgebouw Amsterdam), 2. Dame (Zauberflöte - Theater an der Wien und Grand Theatre de la Ville Luxemburg), Ramiro (La Finta Giardiniera - Nationaloper Tokyo), Hänsel und zuletzt Mutter (Hänsel und Gretel - Volksoper Wien, Oper Graz), Mercedes (Carmen - Styriarte), Odetta (Adelia - Donizetti), Ernesto (Il Mondo della Luna), 3. Magd (Elektra - Festspiele Baden-Baden), Magdalene (Meistersinger von Nürnberg), Flosshilde (Rheingold - Hongkong), Brangäne (Tristan und Isolde), Azucena (Il Trovatore), Fricka (Rheingold und Walküre - Tiroler Festspiele) und Tochter (Baruchs Schweigen).    

Sie arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Vladimir Fedosejev, Adam Fischer,

Nikolaus Harnoncourt, Gustav Kuhn, Fabio Luisi, Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Jaap van Zweden.

Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen umfaßt ihre Diskographie Lieder von Zemlinsky, Schreker, Mahler (Bridge Records), Donizetti „Adelia“ (Sony BMG), Beethoven „Missa Solemnis“ und „Symphony Nr. 9“ (Col Legno), Mahler „Lied von der Erde“ (CAvi) und „2. Symphonie“ (Evidence Classics), Schubert „Messe in Es Dur“ und „As Dur“ (ORF), Strauss „Elektra“ (Unitel - DVD), Wolflieder auf DVD (Departure) und Wagner „Das Rheingold (Naxos). Ihre Solo CDs wurden mit dem Pasticciopreis von Ö1 2004, dem Alexander-Zemlinsky Förderpreis 2005 und dem Supersonic Award 2014 ausgezeichnet.

Hermine Haselböck ist Gastprofessorin für Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz.