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Pan Classics bemerkenswerte Produktionen

Pan Classics und sein dynamischer Künstlerischer Direktor Clémens Spiess haben mehrere CDs mit wenig bekannten InterpretInnen und Werken herausgegeben. Bei einem kürzlichen Besuch haben wir vier Produktionen entdeckt, die es verdienen, auf der Webseite von swissdisc.ch vorgestellt zu werden.

Auf der ersten CD hören wir die Schwestern Brigitte (Violine) und Yvonne Lang (Klavier), beide Preisträgerinnen des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs. Sie spielen Leos Janácek : Sonate für Violine und Klavier, Béla Bartók : Sonate für Violine und Klavier Nr. 2, Maurice Ravel : Tzigane « Rhapsodie de concert » und Olivier Messiaen : Thème et Variations. Die beiden ausgezeichneten Interpretinnen stehen zweifellos am Anfang einer grossen Karriere.

Label/Vertrieb: Pan Classics 10 164


Die zweite CD ist den selten gehörten Liedern von Alexander von Zemlinsky gewidmet. Wunderschön gesungen von Hermine Haselböck, deren Freude an dieser Musik hörbar ist, einfühlsam und diskret begleitet von Pianist Florian Henschel: Sieben Lieder aus dem Nachlass, Sechs Gesänge nach Texten von Maurice Maeterlinck op. 13, Walzer-Gesänge op. 6, sowie Fünf Lieder und Zwei Brettl-Lieder aus dem Nachlass.
Die CD wurde von Radio Österreich 1 mit dem Pasticciopreis ausgezeichnet.

Label/Vertrieb: Pan Classics 10 162


Auf der dritten CD sind Kompositionen von Franz Vincenz Krommer zu entdecken: das Concerto op. 35 für zwei Klarinetten und Orchester, sowie die Sinfonia Concertante op. 80 für Flöte, Klarinette und Violine und Orchester. Es spielen Brigitte Buxtorf (Flöte), Frédéric Rapin (Klarinette), Curzio Petraglio (Klarinette) und Jakub Cernohorsk (Violine), begleitet vom Philharmonischen Orchester Budweis unter der Leitung von Jakub Hrusa.

Label/Vertrieb: Pan Classics 10 180


Auf der vierten CD schliesslich spielt der Pianist und Organist Michael Gailit Spätwerke von Wolfgang Amadeus Mozart für Klavier und Orgel. Diese CD ist insofern einzigartig, als Michel Gailit beide Instrumente brillant beherrscht und die Unterschiede, aber auch die Parallelen in den gestalterischen Möglichkeiten der beiden so gegensätzlichen Tasteninstrumente erlebbar macht.

Label/Vertrieb: Pan Classics 10 163


Dieser Beitrag von PAN CLASSICS zur Entdeckung wenig bekannter Komponisten und MusikerInnen verdient Anerkennung. Denn rein kommerziell gesehen, bezahlt sich so ein Unterfangen nicht unbedingt aus. (Claude Delley/Übersetz. Franziska Koller)

13.01.2005

Original (in Französisch)